Henna Haarfarbe

Das Färben mit Henna kann, ohne Hilfe schnell kompliziert und vor allem schmutzig werden. Hennafarben gibt es von verschiedenen Anbietern wie zum  Beispiel Sante, Tol, Logona. Die Farbe wird meist zu einem Brei angerührt, der dann auf das zu färbende Haar aufgetragen wird. Hier liegt auch schon der Unterschied zu chemischen Tönungen oder Farben: Henna ist in seiner Konsistenz dicker und lässt sich daher deutlich schwieriger auf die Haare auftragen. Jedoch haben Sie bei diesen Farben keine chemischen Zusätze enthalten, die die Struktur Ihres Haares nachhaltig schädigen können.

Was Sie für das Färben mit Henna benötigen

Da der Färbevorgang schmutzig werden kann, empfiehlt es sich, dass Sie alte Kleidung tragen. Ebenso sind eine fetthaltige Creme, ein Kamm, Plastikhandschuhe, Watte sowie ein altes Handtuch hilfreich. Zum Anrühren der Haarfarbe benötigen Sie zudem eine Schüssel und einen Esslöffel. Das Pulver wird in äußerst heißem Wasser angerührt. Die Menge hängt dabei von der Länge Ihrer Haare ab. Für langes Haar werden meist 2 Packungen Hennapulver benötigt. Möchten Sie ihr Haar neben dem Färben auch noch pflegen, so geben Sie ein wenig Öl und etwas Zitronensaft hinzu. Sesam- oder Olivenöl ist besonders reichhaltig an Oxidantien und spenden Feuchtigkeit. Kurz bevor Sie mit der Färbung beginnen wollen, rühren Sie den Brei an. Beim Auftragen sollte er noch immer eine leicht warme Temperatur haben. Kämmen Sie zudem das Haar gut durch und tragen Sie die Farbe vorsichtig auf den Kopf auf. Um unliebsame Färbungen auf der Haut zu vermeiden, cremen Sie die Ansätze mit der Fettcreme ein. Wickeln Sie anschließend das Handtuch um das Haar und lassen Sie alles circa 3 Stunden einwirken. Danach muss die Farbe gründlich ausgewaschen werden.

Was muss man bei Henne beachten?

Wie genau der Ton bei einer Färbung mit Henna wird, lässt sich oft nicht genau sagen. Entscheidend sind Ihre Ausgangsfarbe und auch Ihre Haardicke. Doch auch die Qualität der Hennafarbe hat einen großen Einfluss auf das Farbergebnis. Als Faustregel lässt sich jedoch sagen: Umso länger Sie die Farbe einwirken lassen, desto dunkler wird die Nuance. Und umso mehr Wärme Sie dabei aufwenden, desto besser werden die Farben halten.

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